Die Entwicklung der Zahnimplantate

Die Entwicklungsphasen von Zahnersatz bei Titan- und Keramikimplantaten

Zahnersatz aus Keramik
  • Was genau verstehen wir unter einem Zahnimplantat?

    Das Zahnimplantat ist im Prinzip eine Schraube, die durch einen medizinischen Eingriff im Ober- oder Unterkiefer verankert wird. Das Implantat übernimmt die Funktion einer Zahnwurzel. Anschließend wird über das Implantat eine Zahnkrone angebracht. Mit diesem Verfahren können einzelne oder auch mehrere fehlende Zähne ersetzt werden. Größere Zahnlücken können so wieder geschlossen werden.

     

    Ein überzeugender Vorteil des Implantats ist, dass beim Einsetzen keine angrenzenden gesunden Zähne angeschliffen oder beeinträchtigt werden. Bei anderen Methoden, wie dem Einrichten einer Zahnbrücke, ist das noch der Fall.

  • Die geschichtliche Entwicklung der Implantologie

    Verfahren der Implantologie bestehen seit den 70er Jahren. Implantate wurden vor allem bei Patienten eingesetzt, die einen zahnlosen Unterkiefer hatten. Im Verlauf der weiteren Entwicklung bildeten sich unterschiedliche Formen der Implantate aus. Am meisten bewährt hat sich dabei ein schraubenförmiges Implantat .

     

    Seit dieser Zeit werden die Implantate aus Titan oder Titanlegierungen hergestellt. Diese Legierungen bestehen u.a. auch aus Vanadium. Ein wichtiger Vorteil von Titan ist die hervorragende Biokompatibilität. Seine natürlichen Materialeigenschaften eignen sich grundsätzlich gut dafür im menschlichen Körper als Implantat eingesetzt zu werden.

     

    Seit den 1970er Jahren werden bereits intensive Versuche mit Keramik unternommen. Allerdings zeigten sich große Schwierigkeiten bei der Bearbeitung des Materials und zu viele Einschränkungen ergaben sich in der Anwendung. Damalige Implantate wurden meist aus Aluminiumdioxid gefertigt. Inzwischen wird das wesentlich stärkere Zirkondioxid verwendet

     

    Die Entwicklung medizinischer Technologien ist seitdem weitergegangen. Es ist nun möglich, Zahnimplantate aus 100% Keramik bei Patienten einzusetzen. Den Anforderungen an Stabilität und Einheilungseigenschaften stehen sie den herkömmlichen Titanimplantaten in nichts nach.1

  • Die ästhetischen Faktoren bei Keramikimplantaten

    Die an effektiven Zahnersatz gestellten Erwartungen sind im Laufe der Jahre stark gewachsen. Als bedeutendes Kriterium bei der Auswahl eines geeigneten Materials ist neben den gesundheitlichen Eigenschaften die ästhetische Bedeutung. Natürlich weiße Zähne vermitteln Attraktivität, Vitalität und Erfolg. Mit einem strahlenden, natürlichen Lächeln stärken Sie das Selbstwertgefühl und steigern Ihre Ausstrahlung.

     

    Aufgrund ihrer natürlich weißen Farbe sind Keramikimplantate nicht durchscheinend. Weder ein grauer Implantatkern noch dunkel erscheinende Stellen im Randbereich sind zu erkennen.2

Die überzeugenden Vorteile vom ZERAMEX® Keramikimplantate

Keramikimplantaten Experte
  • 100% metallfreie Beschaffenheit der Zahnimplantate

    ZERAMEX® produziert Keramikimplantate, die sich durch hundertprozentige Metallfreiheit auszeichnen. Die Schraube besteht aus einem karbonfaserverstärktem Kunststoff. Dass es zu keinen Reaktionen des Körpers mit Metallionen kommt, ist damit gewährleistet.3, 4

     

    Für medizinische Anwendungen werden jährlich  ca. 1.000 Tonnen Titan verarbeitet . Titan ist bei den meisten aller Implantationen gut verträglich und dabei auftretende Allergien sind, im Unterschied zu anderen Metallen, eher selten. Etwas häufiger gibt es die sogenannte Titanunverträglichkeit. Mit einem zuvor durchgeführten LTT-Test ist man in der Lage ein mögliches Risiko auszuschließen.5

     

    Die Wechselwirkungen von Metallen und dem menschlichen Körper sind noch lange nicht vollständig erforscht. Aus diesem Umstand ist ersichtlich, dass Zahnmedizin und -technik eine große Verantwortung für Ihre Patienten übernehmen müssen.

  • Zahnersatz aus Keramikimplantaten hat eine hohe Korrosionsfestigkeit

    Zirkonoxidkeramik ist nachweislich besonders korrosionsfest und biokompatibel. Das bedeutet, der Organismus baut es nicht ab oder beeinträchtigt die dauerhafte Stabilität des Materials.

     

    Titan gilt auch als korrosionsfest. Das ist allerdings nur durch seine harte und äußerst dünne Titanoxid-Schicht (4 – 6 Nanometer) gewährleistet. Die biokompatible Eigenschaft wird durch diese dünne keramische Schicht erreicht. Trotzdem ist die leicht grau-metallische Farbe des Titans sichtbar, da die Schicht zu dünn ist, um Licht zu reflektieren und damit bleibt sie unsichtbar.

     

    Forschungsarbeiten haben in den letzten Jahren ergeben, dass bei bakteriellem Kontakt das Titanoxid sogenannte Spalt- oder Risskorrosionen aufweisen kann. Metallische Titanionen können abgelöst und im Körper freigesetzt werden. Es kann auch zu Entzündungen und alveoläre Knochenbildung kommen.6, 7

    Bei Implantaten mit Periimplantitis ist eine erhöhte Titanpartikelkonzentration im umliegenden Zahnfleisch nachweisbar. Niedere Werte ergaben sich bei Patienten mit Implantaten ohne Periimplantitis.8

  • Das Risiko vermindern

    Mit Keramikimplantaten reduzieren Sie zwei von mehreren Risikofaktoren, die langfristig zu Periimplantatitis führen können.

     

    1.  Metallische Korrosion6,7: Keramikimplantate sind 100% metallfrei und korrosionsfest

     

    2.  Plaque13: Keramikimplantate haben eine geringere Plaque-Affinität.9

    Vermindertes Risiko mit Keramik
  • Zahnersatz aus Zirkonoxidkeramik

    Den sichtbaren Teil des Zahns bildet die Zahnkrone. Sie wird aus Metalllegierungen und Keramik hergestellt. Dabei wird auf das Grundgerüst aus Metall die Keramik aufgetragen und verblendet. Allerdings werden jedoch mehr und mehr sogenannte monolithische Keramikkronen aus 100% Keramik verwendet.

     

    Eine keramische Krone wird mit einem keramischen Implantat metallfrei verbunden und zusammen bilden sie den vollkeramischen Zahnersatz.  Diese metallfreie Verbindung zu realisieren ist eine Vorreiterleistung von ZERAMEX®. Ein ab- und wieder anschrauben der Krone zu einem späteren Zeitpunkt ist Dank der reversiblen Funktionalität kein Problem. Es muss dabei keine zuvor zementierte Krone zerstört werden, um sie entfernen zu können.

    Metallfreies Keramikimplantat P6
  • Keramikimplantate bieten eine reduzierte Anhaftung von Bakterien

    Zirkondioxidkeramik  ist aufgrund seiner extrem harten Oberfläche von Bakterienbefall kaum betroffen.

     

    Die Bakterienanhaftung ist bei Keramik nachweislich geringer als bei Titan. Die Hygienemaßnahmen werden vereinfacht und das gesunde Zahnfleisch bleibt erhalten.9,10

     Gesunde Implantate mit regulärer Zahnpflege
  • Entzündungsfreies Zahnfleisch mit guter Durchblutung

    Die Durchblutung des umgebenden Zahnfleisches bei Keramikimplantaten ist vergleichbar mit der Durchblutung bei gesunden Zähnen.

     

    Die Verwendung von Titan verursacht hier allerdings eine um 18% (etwa ein Fünftel) geringere Durchblutung.11

  • Ein Rennwagen, ein Flugzeug und ZERAMEX® haben eines gemeinsam

    In vielen Branchen gehört die Entwicklung von Hochleistungsmaterialien zu einem notwendigen Forschungsgebiet. Herkömmliche Materialien können neuen Anforderungen nicht mehr ausreichend gerecht werden. Effektive Innovationen finden sich in anderem Kontext wieder und das oft sehr erfolgreich.

     

    Vor ca. 20 Jahren hatte eine Boeing 747 noch einen geringen Anteil an kohlefaserverstärkten Materialien. Heute dagegen findet man bei einer Boeing 787 Dreamliner oder einem Airbus A350 einen Anteil von 52% an Gewicht und 80% des Volumens mit karbonfaserhaltigen Bestandteilen.

     

    In der Formel 1 sind Kohlefasermaterialien Stand der heutigen Karosserietechnik. Extrem hohe Stabilität bei geringem Gewicht erlauben Höchstleistungen und bieten dem Fahrer dennoch erhöhten Schutz.

     

    Der Anspruch von ZERAMEX® ist eine effektive Verbindung aus Keramik-Keramik mit besonders hoher Ermüdungsfestigkeit weiterzuentwickeln, herzustellen und für den Patienten verfügbar zu machen. Eigene Forschungen führten schließlich zur Entwicklung der metallfreien und karbonfaserverstärkten PEEK-Kunststoffschraube mit der die gewünschte Leistungsfähigkeit erreichbar ist. Damit haben Patienten die Möglichkeit, dauerhaft sicheren Zahnersatz aus Keramik zu erhalten und somit mehr Lebensqualität behalten.

  • Behandlungsschritte bei Keramikimplantaten

    Das Einsetzen von Keramikimplantaten ist vergleichbare mit dem Einsetzen von Titanimplantaten. Der große Vorteil von Keramikimplantaten ist, dass die Durchblutung des Zahnfleisches davon nicht beeinträchtigt wird.11

     

    Diese wichtige Eigenschaft der biokompatiblen Verträglichkeit vermindert Entzündungsreaktionen sowie Knochenresorption . 12

    Profie für Keramikimplantate
  • Eine gute Zusammenarbeit von Zahnarzt und ZERAMEX®

    Schulungen, Weiterbildungen und Kongresse zum Thema Anwendung von Keramikimplantaten werden von ZERAMEX® für Zahnärzte organisiert. Sie bieten Zahnärzten die Gelegenheit sich über Implantat-Einsetzungsverfahren zu informieren und mit einer Weiterbildung das Thema zu vertiefen.

     

    Dem Patienten eine komplikationslose und sichere Behandlung bei einem erfahrenen und kompetenten Zahnarzt zu ermöglichen, steht im Mittelpunkt unserer Bestrebungen.

    Die Zusammenarbeit von Zeramex & Zahnarzt

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Keramikimplantate von ZERAMEX®, aus der Schweiz

ZERAMEX® Keramikimplantate werden durch einen umfangreichen Prozess aus endgehärteter Keramik hergestellt. Sogenanntes ATZ, Zirkondioxidkeramik  mit sehr hoher Biegefestigkeit, kommt hier zum Einsatz. Modernste Technik und jahrelange Erfahrung sind Voraussetzung, um hochwertige Implantate entwickeln zu können.

 

DENTALPOINT hat dazu in über 10 Jahren viel Wissen zusammengetragen und so daraus ZERAMEX®-Implantate in bester Qualität produziert. Immer Swiss Made.

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Referenzen:

  1. Manzano et al. Comparison of clinical performance of zirconia implants and titanium implants in animal models: a systematic review. Int. J. Oral Maxillofac. Implants 2014; 29 :311-320.
  2. Cosgarea Raluca et al. Peri-implant soft tissue colour around titanium and zirconia abutments: a prospective randomized controlled clinical study. Clinical Oral Implant Research 26, 2015 / 537–544
  3. Addison O. et al, Do 'passive' medical titanium surfaces deteriorate in service in the absence of wear? 2012, J. R. Soc. Interface.  Nov 7;9(76):3161-4.
  4. Wachi et al. Release of titanium ions from an implant surface and their effect on cytokine production related to alveolar bone resorption. Toxicology. 2015 Jan 2; 327:1-9.
  5. Jacobi-Gresser E. Prognose der Einheilquote von Titanimplantaten anhand von Laborparametern - eine retrospektive Studie. Umwelt-Medizin-Gesellschaft, 26; 2/2013.
  6. Sridhar et al. In Vitro Investigation of the Effect of Oral Bacteria in the Surface Oxidation of Dental Implants. J. Clin Implant Dent Relat Res. 2015 Oct; 17 Suppl 2:e562-75.
  7. Wachi et al. Release of titanium ions from an implant surface and their effect on cytokine production related to alveolar bone resorption. Toxicology. 2015 Jan 2; 327:1-9.
  8. Olmedo D.G. et al. Exfoliative cytology and titanium dental implants: a pilot study. J. Periodontol. 2013 Jan; 84(1): 78-83.
  9. Scarano A, et al., Bacterial adhesion on commercially pure titanium and zirconium oxide disks: an in vivo human study. J Periodontol. 2004 Feb; 75(2):292-6.
  10. Mellinghof J.; Qualität des periimplantären Weichgewebeattachments von Zirkondioxidimplantaten (Abutments). Z. Zahnärtzl. Impl.; 2010; 26(1).
  11. Kajiwara N et al. Soft tissue biological response to zirconia and metal implant abutments compared with natural tooth: Microcirculation Monitoring as a Novel Bioindicator. Implant Dentistry 2015 Feb;24 (1): 37-41.
  12. Warashina H et al. Biological reaction to alumina, zirconia, titanium and polyethylene particles implanted onto murine calvaria. Biomaterials 24 3655-3611, 2003.
  13. Canullo L et al., Distinguishing predictive profi les for patient-based risk assessment and diagnostics of plaque induced, surgically and prosthetically triggered periimplantitis. Clin Oral Implants Res. 2015 Nov 20

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